San Martino, Pfarrkirche in Valle di Cadore, Italien.
San Martino ist die Pfarrkirche von Valle di Cadore, erbaut zwischen 1718 und 1719 und geweiht 1736. Der Presbyterium wurde 1873 neu errichtet, nachdem es als unsicher eingestuft worden war. Die Kirche steht im Ortszentrum, nicht auf einer Felsformation, und im Inneren befindet sich der Hochaltar, flankiert von Statuen der Heiligen Markus und Laurentius.
Valle di Cadore wurde am 21. März 1208 Sitz einer Pieve, deren Gebiet von dem der Pieve Santa Maria Nascente abgetrennt wurde. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert neu errichtet; die heutige Pfarrkirche entstand zwischen 1718 und 1719 und wurde 1736 geweiht. Der als einsturzgefährdet eingestufte Chorraum wurde 1873 erneuert.
Am 21. März 1208 wurde die Pfarrei zum Sitz einer Pieve, deren Gebiet von dem der Pieve Santa Maria Nascente abgetrennt wurde. Im Inneren erhalten sind das Altarbild des Transito dei Santi Giuseppe, Giovanni Battista e Gaetano Thiene und der Seitenaltar der Seelen mit einem Gemälde von Antonio Lazzarini, das den Gekreuzigten mit den Seelen im Fegefeuer zeigt.
Die Kirche wurde am 1. Mai 2023 nach Konsolidierungsarbeiten gegen den überwachten Erdrutsch wieder für den Gottesdienst geöffnet, der sie seit März 2021 unbenutzbar gemacht hatte. Sie steht im Zentrum von Valle di Cadore, in der Provinz Belluno und der Diözese Belluno-Feltre, innerhalb der Foranie Ampezzo-Cadore-Comelico.
Die Kirche bewahrt eine Madonna mit Kind, geschnitzt von Giuseppe Stuflesser aus Gröden, sowie eine Statue des heiligen Michael und eine des Johannes des Täufers. Der Seitenaltar der Seelen trägt ein Gemälde von Antonio Lazzarini mit dem gekreuzigten Christus und den Seelen im Fegefeuer.
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