Eremo di Poggio Conte, Gotische Einsiedelei in Ischia di Castro, Italien
Das Eremo di Poggio Conte ist eine Einsiedelei mit einer in Tuffstein gehauenen Kirche im Tal des Flusses Fiora, ausgestattet mit Säulen, einem Altar und einem Bischofsstuhl im Zentrum. Der Tuffsteinfels wurde von den Erbauern geschickt genutzt, um einen Innenraum zu schaffen, der Berg und Kirche verbindet.
Das Gelände wurde erstmals 1027 dokumentiert und lag in einer umstrittenen Region zwischen dem Kirchenstaat und der Toskana. Im Mittelalter pflegte es Verbindungen zu den Tempelrittern.
Die Kapelle im Inneren zeigt geometrische und farbige Ornamente an Kuppel und Kreuzgewölben, die mittelalterliche Künstler hinterlassen haben. Diese bemalten Motive sind erhalten geblieben und zeigen, wie Mönche ihre Räume gestaltet haben.
Es gibt Parkplätze an der Provinzstraße 109, von dort aus führt ein markierter Pfad durch Eichenwälder zum Gelände. Die Wanderung dauert etwa zwei Kilometer und verläuft in der Nähe des Flusses Fiora, daher sind geeignete Schuhe und grundlegende Ausdauer hilfreich.
In den Klippen in der Nähe sind etruskische Kammergräber in den Stein gemeißelt, die später von Mönchen für ihre Andachtsraum umgewandelt wurden. Diese Gräber zeigen, wie das Gelände jahrhundertelang als heiliger Ort betrachtet wurde.
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