Ruderi Castel Mancino, Mittelalterliche Burgruine in Pescasseroli, Italien.
Die Ruinen von Castel Mancino liegen auf dem Hügel Colli dell'Oro in etwa 1300 Metern Höhe und zeigen die Grundmauern eines rechteckigen Bergfrieds sowie fünf Turmreste. Die Überreste deuten auf eine Anlage hin, die sich über das Bergland verteilt und von den umliegenden Abhängen aus sichtbar ist.
Die Festung wurde zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert von der Familie Borrello errichtet, um die Region vor eindringenden Truppen zu schützen. Diese Verteidigungsanlage spielte eine Rolle in der Kontrolle der bergigen Landschaft Abruzzos während des Mittelalters.
Einheimische versammeln sich während traditioneller Feste an der Burg und pflegen durch Erzählungen und Feierlichkeiten ihre mittelalterliche Geschichte.
Die Ruinen sind über markierte Wanderwege vom Stadtzentrum Pescasserollis erreichbar und ermöglichen Besuchern einen selbstgeführten Rundgang durch die Überreste. Bei längeren Wanderungen sollte man festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitnehmen, da der Weg bergig und offen ist.
Von diesem hohen Standort aus können Besucher vier verschiedene Taler des Abruzzos gleichzeitig überblicken, was die strategische Bedeutung des Ortes deutlich macht. Diese Aussicht verdeutlicht, warum die mittelalterlichen Bewohner diese exponierte Lage für ihre Defensivanlage wählten.
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