Portici di via Zamboni, Mittelalterlicher Säulengang im Universitätsviertel von Bologna, Italien
Die Portici di Via Zamboni sind eine Serie von Laubengängen im Universitätsviertel von Bologna mit steinernen Säulen und gewölbten Decken, die ununterbrochene gedeckte Gehwege bilden. Diese Konstruktion erstreckt sich über mehrere Häuserblöcke und verbindet verschiedene akademische Gebäude miteinander.
Der Bau dieser Laubengänge begann im 12. Jahrhundert, als die Universität Bologna expandierte und zusätzliche Schutzräume für Studenten und Professoren benötigte. Über die folgenden Jahrhunderte wurden diese Strukturen erweitert und verbessert, um dem wachsenden akademischen Leben gerecht zu werden.
Die Laubengänge an der Via Zamboni sind seit Jahrhunderten ein Treffpunkt für Studenten und Einwohner, die sich hier zum Austausch treffen. Der Ort prägt bis heute das studentische Leben und die tägliche Routine der Menschen, die zwischen Vorlesungen und Geschäften hindurch gehen.
Die Laubengänge bieten das ganze Jahr über Schutz vor Regen und Sonne und ermöglichen bequemes Gehen entlang der Straße. Das Gelände ist leicht zu navigieren, da die Wege klar markiert sind und direkt zu den Gebäuden und Geschäften führen.
Diese Laubengänge sind Teil eines großen Netzwerks von gedeckten Gehwegen in Bologna, das als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde. Das gesamte System erstreckt sich über eine beträchtliche Strecke durch die Stadt und zeigt eine einzigartige Lösung für den städtischen Verkehr.
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