Tsushima, Inseltor in Nagasaki, Japan
Tsushima ist eine bewaldete Inselgruppe in Nagasaki, Japan, die sich über 82 Kilometer zwischen der japanischen und der koreanischen Küste erstreckt. Dichte Wälder bedecken neun Zehntel der Landschaft und hinterlassen nur schmale Küstenstreifen für Dörfer und Straßen.
Der Sō-Clan regierte die Inselgruppe jahrhundertelang und kontrollierte den Handel zwischen Japan und Korea bis zur Meiji-Zeit. Diese Handelsrouten brachten Waren, Ideen und diplomatische Kontakte in beide Richtungen über das Meer.
Die örtliche Küche nutzt den Reichtum des Meeres mit frischem Aal und handgemachten Soba-Nudeln, die in kleinen Restaurants serviert werden. Einheimische pflegen alte Zubereitungsweisen für Eintöpfe und Fischgerichte, die an kühlen Abenden besonders geschätzt werden.
Flüge vom Festland landen am kleinen Flughafen, während Fähren von Hakata aus mehrere Stunden brauchen und bei rauer See schwanken können. Besucher sollten ein Auto mieten, um die verstreuten Dörfer und Küstenabschnitte zu erreichen, da öffentliche Verkehrsmittel begrenzt sind.
Der Tsushima-Leopardkatzea lebt nur auf dieser Inselgruppe und ist die einzige wilde Katzenart Japans. Reisende entdecken manchmal Spuren oder Hinweisschilder in den Wäldern, obwohl die Tiere selbst sehr scheu und selten zu sehen sind.
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