Kagoshima, Kernstadt im Süden von Kyushu, Japan.
Kagoshima ist eine Großstadt an der Südspitze der Insel Kyushu in der gleichnamigen Präfektur in Japan. Die Bucht Kinko trennt die Stadt vom Vulkan Sakurajima, dessen Kegel sich direkt östlich vor der Küste erhebt.
Der Shimazu-Klan gründete hier im 12. Jahrhundert seinen Sitz und kontrollierte über 700 Jahre lang die Region. Im 19. Jahrhundert spielte die Stadt eine führende Rolle bei der Öffnung Japans zur Welt.
Der Name stammt vom Shima-Gebirge und dem alten Wort für Insel, was auf die zerklüftete Küstenlandschaft hinweist. Besucher sehen heute noch steinerne Wehranlagen und öffentliche Bäder, die auf das Erbe der Kriegerkultur zurückgehen.
Der Flughafen und der Shinkansen-Bahnhof verbinden die Stadt mit dem Rest Japans durch regelmäßige Verbindungen. Asche vom Vulkan fällt oft auf Straßen und Plätze, daher ist es ratsam, eine Kopfbedeckung oder einen Schirm mitzunehmen.
An windigen Tagen erreicht die Aschewolke die Innenstadt und bedeckt Autodächer und Gehwege mit einer dünnen grauen Schicht. Viele Bewohner tragen durchsichtige Schirme, um Kleidung und Haare vor dem feinen Staub zu schützen.
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