Fudō-in, Buddhistischer Tempel in Higashi-ku, Hiroshima, Japan
Fudō-in ist ein buddhistischer Tempel in Hiroshima, dessen Hauptgebäude eine traditionelle Zen-Architektur mit Holzstrukturen und Ziegeldach zeigt. Das Gelände umfasst mehrere Gebäude sowie Gärten und liegt in einem ruhigen Stadtteil nahe dem Stadtzentrum.
Der Tempel wurde als einer der Ankoku-Tempel von der Ashikaga-Familie gegründet und später umgebaut, nachdem er während der kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört wurde. Das Hauptgebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde aus einer anderen Region hierher verlegt.
Der Tempel ist für Besucher bekannt wegen seiner wertvollen Statuen und Glocken, die aus verschiedenen Epochen stammen und zeigen, wie der Buddhismus hier über Jahrhunderte verehrt wurde. Man kann diese Kunstwerke sehen und spüren, wie wichtig dieser Ort für die religiöse Praxis war.
Das Gelände ist zu Fuß vom Bahnhof Fudoin-mae erreichbar und liegt in einem Stadtteil mit guter Verkehrsanbindung. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da man das Gelände zu Fuß erkunden muss und bei größeren Tempeln Zeit zum Umschauen nötig ist.
Das Hauptgebäude ist das einzige verbleibende nationale Kulturgut in Hiroshima, das die Atombombe von 1945 überstanden hat. Dieses Überleben macht den Tempel zu einem bemerkenswerten Zeugnis für die Widerstandskraft einiger älterer Strukturen in der Stadt.
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