Shimoda, Historischer Hafen in der Präfektur Shizuoka, Japan
Shimoda ist eine Hafenstadt am südlichen Ende der Izu-Halbinsel in der Präfektur Shizuoka. Die Siedlung liegt eingebettet zwischen Bergen im Norden und dem Pazifischen Ozean, dessen warme Strömung die Küste entlangfließt.
Als die Schiffe von Commodore Perry 1854 in der Bucht ankamen, öffnete sich der Hafen erstmals für ausländische Schiffe. Kurz darauf wurde hier das erste amerikanische Konsulat in Japan eingerichtet.
Jährlich im Mai findet das Kurofune-Fest statt, bei dem Nachbauten von Kriegsschiffen in die Bucht einlaufen und Theateraufführungen an die Öffnung des Hafens erinnern. Die Feierlichkeiten ziehen Besucher aus dem ganzen Land an, die traditionellen Tänzen zusehen und regionale Gerichte probieren können.
Vom Bahnhof Shimoda aus lassen sich die meisten Punkte der Stadt zu Fuß oder mit lokalen Bussen erreichen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Frühling und Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Strände zugänglich sind.
Der Leuchtturm von Mikomotoshima steht seit 1870 auf einer kleinen Insel vor der Küste und gilt als ältester noch in Betrieb befindlicher Leuchtturm des Landes. Er trägt den Titel eines nationalen historischen Baudenkmals.
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