Ryōsen-ji, Buddhistischer Tempel in Shimoda, Japan
Ryōsen-ji ist ein buddhistischer Tempel in Shimoda mit drei großen steinernen Grabmonumenten auf dem Gelände. Diese Steingebilde markieren die Ruhestätten von mehreren lokalen Beamten aus vergangenen Zeiten.
Der Tempel wurde 1635 gegründet und wurde später bekannt, weil dort 1854 ein wichtiger Friedensvertrag zwischen Japan und den USA unterzeichnet wurde. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Geschichte Japans und seinen Beziehungen zum Westen.
Der Tempel bewahrt Gegenstände auf, die Begegnungen zwischen Japan und dem Westen vom 16. bis 19. Jahrhundert zeigen. Besucher können dort sehen, wie diese historischen Kontakte das tägliche Leben und die Kultur des Ortes geprägt haben.
Vom Bahnhof Shimoda führt ein etwa 10-minütiger Spaziergang direkt zum Tempel. Der Weg folgt einer historischen Route, die den Ort leicht zugänglich macht.
Auf dem Gelände fand während der Zeremonie von Commodore Perry das erste westliche Musikkonzert in Japan statt. Ein deutscher Künstler hielt diesen historischen Moment in einer Lithografie fest.
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