Odawara, Verkehrsknotenpunkt in der Präfektur Kanagawa, Japan
Odawara ist eine Stadt in der Präfektur Kanagawa in Japan, die sich zwischen der Sagami-Bucht im Süden und den Hakone-Bergen im Norden erstreckt. Der Sakawa-Fluss durchfließt das östliche Stadtgebiet und trennt die Wohnviertel von den Industriezonen am Hafen.
Die Stadt entstand während der Sengoku-Zeit als Burgstadt und diente dem Hojo-Clan bis zu seiner Niederlage im Jahr 1590 als Hauptstadt. Später entwickelte sie sich zu einer Poststation entlang der Tokaido-Straße zwischen Kyoto und Edo.
Der Name bedeutet in etwa „kleines Feld des Zauns
Reisende erreichen die Stadt von Tokio aus in etwa 30 Minuten mit dem Shinkansen, der direkt am Hauptbahnhof hält. Von dort fahren Regionalzüge weiter zu den Hakone-Bergen und Küstenorten entlang der Bucht.
Die Suzuhiro Kamaboko Village liegt am Stadtrand und führt Besucher in die Herstellung von Kamaboko ein, einer regionalen Spezialität aus Fischpaste. Hier kann man selbst Hand anlegen und den Produktionsprozess von der Formung bis zur Dämpfung verfolgen.
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