Anjō, Industriestadt in der Präfektur Aichi, Japan
Anjo ist eine Industriestadt in der Präfektur Aichi zwischen Nagoya und dem Fluss Yahagi. Die Stadt erstreckt sich über flaches Gelände, wo Fabriken und Wohngebiete neben Reisfeldern und kleineren Obstgärten liegen.
Die Gegend begann sich 1891 zu verändern, als die Eisenbahnlinie zwischen Tokyo und Kobe eine Station hier eröffnete. In den folgenden Jahrzehnten wandelte sich das Farmland allmählich in ein Produktionszentrum für Automobile und Maschinenteile.
Die Stadt trägt ihren Namen seit 1952, als mehrere Gemeinden zu einer einzigen Verwaltungseinheit zusammengelegt wurden. Heute zeigt sich der Wandel in den Wohnvierteln und Fabrikanlagen, die zwischen älteren Feldern und Tempeln stehen.
Der Bahnhof Mikawa-Anjo verbindet die Stadt mit dem Shinkansen-Netz und ermöglicht schnelle Reisen in andere Teile Japans. Vor Ort lassen sich die meisten Orte zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die Straßen flach und übersichtlich sind.
Die Region erhielt den Beinamen Kleines Dänemark Japans wegen ihrer Produktivität in der Landwirtschaft, insbesondere im Anbau von Reis und Sojabohnen. Museen in der Stadt bewahren Werkzeuge und Fundstücke aus der Altsteinzeit, die in nahegelegenen Feldern entdeckt wurden.
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