Kitano temple ruins, Buddhistische Tempelruinen in Okazaki, Japan
Die Kitano-Tempelruinen sind ein archäologischer Stätte in Okazaki, die Grundmauern mehrerer Tempelbauten zeigt, darunter eine Pagode, eine Lehrschule, Tore und Wohngebäude der Mönche. Die Reste verteilen sich über ein Gebiet von etwa 126 Metern und geben Einblicke in die frühe japanische Tempelarchitektur.
Die Tempelruinen stammen aus dem 7. Jahrhundert, der Asuka-Periode, und sind die ältesten Tempelreste, die in der Präfektur Aichi entdeckt wurden. Dies macht sie zu einem wichtigen Zeugnis der frühen Ausbreitung des Buddhismus in der Region.
Die Überreste zeigen bauliche Merkmale, die von der Goguryeo-Kultur geprägt sind und Verbindungen zwischen japanischen und koreanischen Bautechniken belegen. Besucher können diese Einflüsse in den archäologischen Funden vor Ort nachvollziehen.
Der Ort ist leicht von der Bushaltestelle Kitano aus zu Fuß erreichbar, die von regelmäßigen Busverbindungen vom Bahnhof Higashi Okazaki angefahren wird. Es empfiehlt sich, dem ausgeschilderten Weg zu folgen und die Fläche langsam zu erkunden, da die archäologischen Fundamente fragil sind.
Bei Ausgrabungen wurde eine bronzene Schatulle gefunden, deren Verzierungen denen einer in der Shōsōin-Schatzkammer in Nara aufbewahrten Schatulle ähneln. Dies deutet auf enge Beziehungen zu kontinentalen asiatischen Handelsnetzen und kulturellem Austausch hin.
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