Iga Hachiman-gū, Shinto shrine in Japan
Das Iga Hachiman-gū ist ein Shinto-Schrein in Iga-chō, Okazaki, das im Stil Ishi-no-ma-zukuri erbaut wurde, bei dem die Haupthalle und die Gebetshalle unter einem gemeinsamen Dach verbunden sind. Die Holzgebäude zeigen traditionelle Handwerkskunst mit bemalten Verzierungen und warmen Farben, die an sonnigen Tagen besonders zur Geltung kommen.
Der Schrein wurde in der späten Blütezeit des 15. Jahrhunderts von Matsudaira Chikatada gegründet und wird lange vor dem Aufstieg der Tokugawa-Familie nachweisbar. Der dritte Tokugawa-Shogun Iemitsu erhob seinen Großvater Ieyasu als Tosho Daigongen in den Schrein und machte ihn zu einer der drei großen Toshogu-Schreine neben Nikko und Kunozan.
Der Schrein trägt den Namen Hachiman, der im Shintoismus für Kriegsgott und Schutz steht. Besucher können hier traditionelle Gebetspraktiken beobachten, bei denen Menschen Münzen werfen, ihre Hände zusammenklappen und Weihrauch anzünden - einfache Rituale, die Teil des alltäglichen Besuchs sind.
Der Schrein ist leicht von Nagoya aus mit Zug und Bus zu erreichen und dauert etwa 40 Minuten. Die Öffnungszeiten erstrecken sich von morgens bis zum frühen Nachmittag ohne offizielle Schließtage, so dass Besucher an jedem Tag kommen können.
Der Legende nach erschien während der Schlacht von Sekigahara ein weißes Hirsch am Yahagi-Fluss, das den Tokugawa-Anführer Ieyasu sicher nach Okazaki zurückführte. Es wird angenommen, dass das Tier ein Bote der hier verehrten Gottheit war und der Schrein selbst während großer Kämpfe zu beben begann.
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