Daiju-ji, Buddhistischer Tempel in Okazaki, Japan.
Daiju-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kamoda-chō, Okazaki, und gehört zum Kulturerbe Japans. Eine zweistöckige Pagode erhebt sich zwischen Kiefern und Ahornbäumen und bildet das Zentrum einer Anordnung aus Tempelhallen, Toren und Wandelwegen.
Matsudaira Chikatada gründete diesen Ort 1475 als Andachtsstätte für seine Familie. Später beteten hier auch die Anführer des Tokugawa-Clans, der Japan bis Mitte des 19. Jahrhunderts regierte.
Die Schiebetüren zeigen Arbeiten des Malers Reizei Tamechika, die Szenen aus dem Leben und der Natur darstellen. Holzskulpturen von Buddha-Figuren stehen in verschiedenen Gebäuden und werden noch heute von Gläubigen besucht und verehrt.
Der Eingang liegt etwa sieben Minuten zu Fuß von der Haltestelle Daijuji entfernt, auf einem Weg durch ein ruhiges Wohngebiet. Der Eintritt wird erhoben, und die Wege innerhalb des Geländes sind oft mit Kies bedeckt.
Vom Eingang aus verläuft eine gerade Sichtachse zum drei Kilometer entfernten Schloss Okazaki, bewusst angelegt zur Verbindung von Herrschaft und Andacht. Diese Linie bleibt heute noch sichtbar, wenn man vom Tempelgelände nach Osten schaut.
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