Okazaki, Kernstadt in der Präfektur Aichi, Japan
Okazaki ist eine Kernstadt in der Präfektur Aichi, etwa 35 Kilometer südöstlich von Nagoya im zentralen Japan gelegen. Die Stadt erstreckt sich über ein weites Gebiet, das Wohnviertel, gewerbliche Zonen und mehrere Parks entlang des Flusses Yahagi umfasst, mit einer rekonstruierten Burganlage als Wahrzeichen im Zentrum.
Das Gebiet war seit dem 16. Jahrhundert Sitz des Matsudaira-Clans, der sich später in die Tokugawa-Familie verwandelte und Japan über zwei Jahrhunderte regierte. Die Burg wurde im frühen 17. Jahrhundert aufgegeben und erst in den 1950er Jahren wieder aufgebaut, um an ihre frühere Rolle zu erinnern.
Der Name leitet sich von einer alten Festungsstadt ab, in der Tokugawa Ieyasu geboren wurde und die heute sein Erbe in mehreren Museen und Gedenkstätten bewahrt. Die Straßen rund um die Burganlage zeigen noch immer die Anordnung eines historischen Fürstensitzes, mit Tempeln und traditionellen Geschäften entlang der alten Zugänge.
Züge von Nagoya erreichen den Hauptbahnhof in etwa 30 Minuten, und die Innenstadt ist von dort aus zu Fuß oder mit lokalen Bussen erreichbar. Die Burg und die meisten Museen befinden sich nah beieinander in der zentralen Zone, sodass Besichtigungen gut zu Fuß möglich sind.
Die Region stellt mehr als 70 Prozent der japanischen Feuerwerkskörper her, und mehrere Werkstätten bieten Führungen an, die Einblick in die Herstellung von Raketen und Sternen geben. Der jährliche Fluss-Feuerwerk-Wettbewerb im Sommer zieht Fachleute aus dem ganzen Land an, die ihre neuesten Techniken präsentieren.
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