Narita, Verkehrsknotenpunkt in der Präfektur Chiba, Japan
Narita ist eine Stadt in der Präfektur Chiba, die sich zwischen den flachen Ebenen östlich von Tokio erstreckt und als Standort eines großen internationalen Flughafens bekannt ist. Wohnviertel, Einkaufsstraßen und weitläufige Reisfelder wechseln sich ab und bilden ein Mosaik aus ländlichen und modernen Zonen.
Die Besiedelung reicht bis in prähistorische Zeiten zurück, als Jäger und Sammler die Gegend nutzten. Im 10. Jahrhundert wurde der buddhistische Tempel gegründet, der die Entwicklung eines Pilgerortes anstieß und bis heute das Zentrum der Stadt bildet.
Der Name stammt vom buddhistischen Tempel Naritasan, der seit über tausend Jahren Pilger anzieht und das Leben der Stadt prägt. Entlang der alten Straße zum Heiligtum reihen sich traditionelle Geschäfte und Restaurants, in denen Besucher regionale Spezialitäten kosten können.
Verschiedene Zuglinien verbinden den Ort mit Tokio und anderen Städten der Region, wobei die Fahrten meist etwa eine Stunde dauern. Wer den Tempel besuchen möchte, findet ihn in Gehweite vom zentralen Bahnhof und kann sich in den umliegenden Gassen orientieren.
Die Straße zum Tempel ist gesäumt von Läden, die frisch gegrillten Aal verkaufen, eine Spezialität, die Reisende oft probieren. Viele dieser Betriebe existieren seit mehreren Generationen und bereiten den Fisch nach überlieferten Methoden zu.
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