Atsuta-jingū, Shinto-Schrein in Nagoya, Japan
Atsuta Jingu ist eine shintoistische Gebetsstätte im Viertel Jingū 1-chōme im Süden von Nagoya, umgeben von alten Bäumen und einem ausgedehnten Park. Das Gelände umfasst mehrere hölzerne Hallen im Shinmei-Stil mit steilen Dächern, breite Tore und schmale Pfade, die durch dichte Wälder führen und eine ruhige Umgebung weit weg vom Stadtverkehr schaffen.
Die Gründung erfolgte während der Regierungszeit von Kaiser Keiko im 1. oder 2. Jahrhundert, als das heilige Schwert hierher gebracht wurde. Das Heiligtum wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den 1950er Jahren mit traditionellen Techniken wiederaufgebaut.
Der Name leitet sich von den japanischen Zeichen für "heiß" und "Feld" ab und weist auf die ursprüngliche Landschaft der Gegend hin. Heute kommen Einheimische hierher, um für Schutz, Erfolg oder Gesundheit zu beten, während sie durch die mit Kies bedeckten Wege zwischen den hölzernen Gebäuden gehen.
Drei verschiedene Bahnhöfe bieten Zugang: Jingumae an der Meitetsu-Linie, Atsuta Jingu Nishi an der U-Bahn und Atsuta über JR. Das Gelände ist groß, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und genügend Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch die Waldwege einplanen.
Im Kusanagi-kan Museum können Besucher neben historischen Klingen auch Nachbildungen von Zeremonialschwertern in die Hand nehmen. Diese interaktive Ausstellung zeigt das Gewicht und die Form der Waffen, die früher im japanischen Hof verwendet wurden.
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