Nemuro, Küstenstadt im östlichen Hokkaido, Japan
Nemuro ist eine Küstenstadt im östlichen Hokkaido in Japan und erstreckt sich über eine Halbinsel, die in den Pazifik hineinragt. Die Stadt besteht aus einem kompakten Hafen mit niedrigen Gebäuden, umgeben von Wäldern und Feuchtgebieten, die sich bis zu den Kaps am Rand der Halbinsel erstrecken.
Japanische Siedler kamen im 17. Jahrhundert in die Region und bauten allmählich Fischergemeinden auf. Die Stadt entstand 1957 offiziell durch die Zusammenlegung bestehender Dörfer an der Küste.
Der Name Nemuro leitet sich vermutlich von einem Ainu-Wort ab, das auf die geografische Lage am Kap hinweist. Die Stadt dient heute als wichtiger Fischereihafen, wo Besucher morgens frischen Fang direkt am Kai kaufen können.
Der Hafen liegt nahe dem Stadtzentrum und bietet Zugang zu Restaurants und kleinen Geschäften entlang der Hauptstraße. Wanderwege zu den Kaps erfordern ein Auto oder Fahrrad, da sie mehrere Kilometer außerhalb der Stadt liegen.
An klaren Tagen können Besucher am östlichen Kap die russischen Kurilen Inseln am Horizont sehen. Die Nähe zu dieser Grenze macht den Ort zu einem interessanten geografischen Endpunkt für Reisende.
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