Nosappumisaki Lighthouse, Maritime Leitstruktur am Kap Nosappu, Nemuro, Japan
Der Nosappumisaki-Leuchtturm ist ein weißer Turmleuchtturm aus Beton, 13,5 m hoch vom Boden bis zur Spitze, mit einer Fresnel-Linse vierter Ordnung und einem Feuer 23,2 m über dem Meer. Er steht an der Spitze des Kaps Nosappu in Nemuro, Hokkaido, dem östlichsten Punkt Japans ohne die Nördlichen Territorien und Minamitorishima. Sein Feuer wechselt Weiß und Rot in gleichen Abständen von je drei Sekunden und reicht 14,5 Seemeilen weit.
Der Leuchtturm wurde 1872 nach einem Entwurf des britischen Ingenieurs Richard Henry Brunton errichtet, der in jener Zeit viele der frühen Leuchttürme Japans entwarf. Seine Errichtung war Teil der Bestrebungen der Meiji-Regierung, die Schifffahrtssicherheit in den nördlichen Gewässern zu verbessern.
Das Kap Nosappu gilt als der östlichste Punkt Hokkaidos, und viele Besucher kommen dorthin, um bei klarem Wetter die Inseln der Südkurilen zu sehen, die in Sichtweite liegen. Der Leuchtturm ist dabei ein fester Orientierungspunkt an diesem Ort, der für viele Japaner eine tiefe emotionale Bedeutung hat.
Das Kap und der Leuchtturm sind zu Fuß von der nächsten Haltestelle erreichbar, doch der Wind kann hier zu jeder Jahreszeit stark sein, weshalb warme Kleidung empfehlenswert ist. Da die Einrichtungen vor Ort begrenzt sind, empfiehlt es sich, alles Notwendige im Voraus mitzubringen.
Das erste Licht am 15. August 1872 kam aus einem achteckigen Holzturm von Richard Henry Brunton, dem ersten Leuchtturm Hokkaidos im westlichen Stil. Am 3. November 1930 wurde er in Beton neu errichtet, im April 1998 automatisiert. Im September 2025 nahm die Japanische Gesellschaft für Bauingenieurwesen den Ort in ihre Liste ausgewählten bauingenieurlichen Erbes auf.
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