Yaeyama-Inseln, Inselgruppe in der Präfektur Okinawa, Japan
Die Yaeyama-Inseln bilden eine Inselgruppe im südwestlichen Teil der Präfektur Okinawa und umfassen Ishigaki, Iriomote und Taketomi sowie weitere kleinere Eilande. Sie erstrecken sich über eine Meeresfläche mit tropischer Vegetation, Korallenriffen und Sandstränden, die zwischen offener See und geschützten Buchten wechseln.
Seekarten aus dem 18. Jahrhundert verzeichneten diese Inseln unter wechselnden Bezeichnungen wie Majico Sima und Taipin Islands, die von europäischen Seefahrern vergeben wurden. Die Namensvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Begegnungen zwischen lokalen Bewohnern und fremden Schiffen wider, die in diesen Gewässern ankerten.
Die Mushaama-Feier auf Hateruma bringt Tänzer zusammen, die während der lokalen Obon-Zeit eine Fruchtbarkeitsgottheit durch das Dorf begleiten. Einwohner bewahren diesen Brauch seit Generationen und zeigen ihn Gästen, die im Sommer anreisen.
Fährverbindungen laufen von Ishigaki aus zu den umliegenden Inseln, wobei die Überfahrten je nach Wetter und Wellengang unterschiedlich lange dauern. Unterkünfte konzentrieren sich vor allem auf Ishigaki und Taketomi, während abgelegenere Eilande nur begrenzte Infrastruktur bieten.
Die Yaeyama-Palme wächst wild nur auf Ishigaki und Iriomote und erreicht selten mehr als zehn Meter Höhe. Mehrere Dörfer sprechen neben Japanisch weiterhin lokale Sprachen, die von älteren Bewohnern im Alltag gepflegt werden.
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