Inaba Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Inaba-Schrein ist ein Shinto-Schrein am Fuß des Berges Kinka in Gifu, Präfektur Gifu. Er verehrt Inishiki-Irihiko-no-mikoto als Hauptgottheit, zusammen mit Nunoshihime-no-mikoto, Hihasu-hime-no-mikoto, Hikotatsu-hiko-no-mikoto und Mononobe-no-Tochine-no-mikoto. Die heutigen Gebäude wurden zwischen 1929 und 1940 nach einem Entwurf von Kenzō Nihonmatsu errichtet, nachdem die frühere Halle beim Nōbi-Erdbeben 1891 abgebrannt war. Die Anlage umfasst eine Haupthalle, eine Gebetshalle, ein Turmtor, eine heilige Brücke und mehrere Nebenschreine.
Der Schreinüberlieferung zufolge wurde er im Jahr 85 gegründet, als Takeuchi no Sukune den Inishiki-Irihiko-no-mikoto in Tsubakihara am Maruyama nördlich des Berges Kinka verehrte. 1539 verlegte Saitō Dōsan ihn beim Bau der Burg Inaba an den heutigen Ort, gliederte den Mononobe-Schrein ein und machte ihn zum Schutzheiligtum der Burg. Die Gebäude verbrannten beim Nōbi-Erdbeben 1891; die Haupthalle wurde im Jahr darauf wiedererrichtet, die heutigen Bauten entstanden zwischen 1929 und 1940 nach Plänen von Nihonmatsu TAKEO.
Der Name des Schreins wurde ursprünglich 稲葉神社 geschrieben, gleich ausgesprochen. Er ist der Hauptschrein des Gifu-Festes, das am 5. April gemeinsam mit dem Kogane-Schrein, der der Gemahlin des Gottes, Nunoshihime-no-mikoto, gewidmet ist, und dem Kashimori-Schrein, der seinem Sohn Ichihaya-no-mikoto gewidmet ist, gefeiert wird. Die drei Schreine pflegen enge Beziehungen.
Der Schrein ist in der Regel während der Tagesstunden frei zugänglich und liegt fußläufig vom Stadtzentrum Gifu entfernt. Es wird empfohlen, sich ruhig zu verhalten und die üblichen Verhaltensregeln an Shinto-Schreinen zu beachten, wie etwa das rituelle Händewaschen am Eingang.
Der Name des Schreins wurde früher 稲葉神社 geschrieben, bei gleicher Aussprache; die heutigen Schriftzeichen 伊奈波 erscheinen in den Engishiki-Registern der Edo-Zeit. Auf dem Gelände stehen zudem das Teehaus Suigetsu-tei und der Gifu Tōshō-gū, der im Juni 2021 wiedererrichtet wurde. Ein steinerner Komainu ist ein wichtiges Kulturgut der Präfektur.
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