Shimabara, Traditionelles Hanamachi-Viertel in Shimogyō-ku, Kyoto, Japan
Shimabara ist ein traditionelles Vergnügungsviertel in Kyoto, das aus sechs historischen Stadtvierteln besteht: Kamino-cho, Nakano-cho, Chudoji-cho, Tayu-cho, Shimono-cho und Ageya-cho. Viele dieser Bereiche bewahren ihre ursprüngliche Architektur, obwohl heute viele Gebäude als reguläre Wohnräume genutzt werden.
Das Viertel wurde während der Azuchi-Momoyama-Periode gegründet, als Hideyoshi Toyotomi es an seinen heutigen Standort an der Nijo Madenokoji versetzte und es zum ersten offiziellen Vergnügungsviertel Japans machte. Seine Gründung markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der Stadtplanung und der gesellschaftlichen Struktur Kyotos.
Der Ort trägt den Namen Shimabara wegen seiner früheren geografischen Lage, die ihn wie eine Insel wirken ließ. Heute können Besucher in den erhaltenen Räumen wie dem Sumiya die raffinierte Ästhetik jener Zeit noch spüren.
Sie können das Viertel durch zwei erhaltene Eingangstore betreten, die als traditionelle Wendepunkte dienen. Es ist am besten, zu Fuß zu erkunden, da die Gassen schmal sind und viele Bereiche für Fußgänger reserviert sind.
Das Sumiya-Gebäude in diesem Viertel ist eines der wenigen Bauwerke dieser Art, das der Öffentlichkeit zugänglich ist und Einblicke in die damalige Architektur bietet. Es zeigt, wie die Räume für raffinierte gesellschaftliche Zusammenkünfte gestaltet waren.
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