Shibuya, Geschäftsviertel in Shibuya Ward, Tokio, Japan.
Shibuya ist ein Geschäftsviertel im Bezirk Shibuya in Tokio, bekannt für die Kreuzung, an der bis zu mehrere tausend Fußgänger gleichzeitig die Straße überqueren. Rings um den Platz stehen hohe Gebäude mit leuchtenden Werbetafeln, Kaufhäusern und Eingängen zu Bahnhöfen, die das Zentrum bilden.
Eine Eisenbahnstation entstand hier im 19. Jahrhundert und wurde zum Ausgangspunkt der Entwicklung des Viertels. Das Gebiet wuchs rasch nach dem Zweiten Weltkrieg und verwandelte sich in ein Zentrum für Handel und Jugendkultur.
Der Name stammt vom Shibuya-Clan aus dem 12. Jahrhundert, der diese Gegend einst kontrollierte. Große Videowände zeigen rund um die Uhr Werbung, Musik und Bilder, die das Straßenbild prägen und den Rhythmus der Straßen bestimmen.
Die Station verbindet mehrere Bahnlinien und U-Bahn-Linien miteinander, was das Umsteigen erleichtert. Geschäfte und Restaurants bleiben oft bis spät abends geöffnet, und Menschenmengen sind tagsüber und am frühen Abend am größten.
Ein Aussichtsdeck in 230 Metern Höhe bietet einen Rundumblick über die Stadt und liegt oben auf einem der höchsten Gebäude im Viertel. Von dort sieht man bis zum Berg Fuji an klaren Tagen.
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