Rokkaku-dō, Buddhistischer Tempel in Nakagyō-ku, Japan
Rokkaku-dō ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Nakagyō in Kyoto mit einem sechseckigen Grundriss und einem doppelstöckigen Dach. Das zentrale Heiligtum beherbergt buddhistische Statuen und wird von einem angelegten Garten mit einem Teich umgeben.
Der Tempel wurde im Jahr 801 von Prinz Shōtoku gegründet und beherbergt eine Statue der Nyoirin Kannon, die der Überlieferung nach an der Küste von Awaji angespült wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach wieder aufgebaut und zog Pilger aus ganz Japan an.
Der Tempel gilt als Geburtsstätte der Ikenobō-Blumenarrangierkunst, und die Familie Ikenobō unterhält bis heute ihren Hauptsitz im Tempelgelände. Besucher können die harmonische Verbindung zwischen religiöser Praxis und der jahrhundertealten Tradition der Blumensteckkunst erleben.
Der Tempel liegt drei Gehminuten vom Bahnhof Karasuma Oike entfernt und ist täglich von 6:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Schreinschreibdienst steht Besuchern zwischen 8:30 und 17:00 Uhr zur Verfügung.
Bis 1864 diente der Tempel als Ort für das Losverfahren, mit dem die Reihenfolge der Umzugswagen beim Gion-Fest bestimmt wurde. Diese Praxis verband die religiöse Stätte mit einer der größten städtischen Feierlichkeiten Kyotos.
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