Museum von Kyoto, Kulturhistorisches Museum in Nakagyo-ku, Japan.
Das Museum von Kyoto ist ein Geschichtsmuseum im Stadtteil Nakagyō, das sich der Kultur der Stadt widmet und über mehrere Stockwerke Artefakte, Textilien und Keramik zeigt. Die Säle verteilen sich in einem Gebäude aus der Hand der Architekten Tatsuno Kingo und Nagano Uheiji, dessen Fassade noch heute von der Baukunst der Meiji-Zeit zeugt.
Das Haus wurde 1988 als Museum eröffnet und nutzt ein Gebäude, dessen historische Bedeutung später zur Anerkennung als wichtiges Kulturgut führte. Ursprünglich diente es einem anderen Zweck und wurde dann umgestaltet, um die Sammlungen zur Stadtgeschichte aufzunehmen.
Im Erdgeschoss laden sogenannte Roji-Läden ein, traditionelle Handwerkskunst zu sehen und wie einheimische Händler ihre Ware in nachgebildeten Geschäften präsentieren. Besucher erleben dabei ein Stück Alltagskultur aus vergangenen Zeiten, die in dieser Form sonst kaum zugänglich ist.
Das Museum bietet Führungen an, die den Rundgang erleichtern, und veranstaltet regelmäßig Workshops für Besucher jeden Alters. Im Gebäude befindet sich außerdem ein kleiner Kinosaal, in dem Filme zu historischen Themen gezeigt werden.
In den oberen Stockwerken zeigt das Museum Filmplakate und Kostüme aus der frühen Kinogeschichte Kyotos, die oft übersehen werden. Diese Sammlung erinnert daran, dass die Stadt einst ein Zentrum der japanischen Filmindustrie war.
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