Kyoto Art Center, Kunstzentrum in Nakagyō-ku, Japan.
Das Kyoto Art Center ist ein Kunstzentrum in einem dreistöckigen Gebäude aus Stahlbeton mit Studios, Galerien, einem Auditorium und einem japanischen Saal. Im Inneren finden sich auch eine Bibliothek, eine Informationsstelle, ein Teeraum im japanischen Stil und ein Café.
Das Gebäude wurde 1869 als Sanbangumi-Grundschule erbaut und später in Meirin-Grundschule umbenannt, bevor es 1993 geschlossen wurde. Nach seiner Schließung wurde es restauriert und in ein Kunstzentrum umgewandelt.
Das Zentrum zeigt traditionelle Theaterformen wie Kyōgen und Noh in seinen Räumen. Besucher können die lebendige Praxis dieser alten Künste im alltäglichen Betrieb des Hauses erleben.
Das Zentrum ist leicht zu erreichen und verfügt über mehrere Eingänge sowie deutliche Beschilderung für die verschiedenen Bereiche. Die Räume sind offen für Besucher, auch wenn gerade Kurse oder Aufführungen stattfinden, was ein Erkunden während des regulären Betriebs ermöglicht.
Vier Teile des Komplexes wurden 2008 als materielle Kulturgüter Japans registriert: die nördliche, südliche und westliche Flügel sowie das Tor und die Mauer. Diese offizielle Anerkennung würdigt den historischen Wert des Gebäudeensembles und seiner umgebenden Strukturen.
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