Shōun-ji, Buddhistischer Tempel in Nakagyō-ku, Japan
Der Shōun-ji ist ein buddhistischer Tempel im Bezirk Nakagyō mit Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Die Anlage kombiniert eine alte Haupthalle mit Gedächtnishallen und naturnahen Wanderwegen zwischen Hortensien und Ahornbäumen.
Der Tempel entstand 1541 als kleine Zuflucht während einer Zeit der Unruhen in der Region. Die bedeutendste Umgestaltung fand 1749 statt, als die wachsende Topferei-Industrie der Stadt zu einer groseren Erneuerung des Geländes führte.
Der Tempel gehört zur Soto-Zen-Schule und prägt das Viertel durch seine Präsenz im Alltag der Anwohner. Die Besucher spüren die Ausstrahlung dieser Meditationspraxis, die sich in der Ruhe des Ortes widerspiegelt.
Die Anlage bietet Besuchern ruhige Räume zum Verweilen und Erkunden natürlicher Gartenelemente. Man sollte bequemes Schuhwerk tragen, da die Wege durch verschiedene Höhen und um Pflanzungen herum führen.
Ein kunstvoll gefertigter Kannon-Figuure des lokalen Bildhaners Rokuya Nagae wird an diesem Ort verehrt. Nach lokalen Glaubensvorstellungen soll die Statue negative Träume umwandeln und in gute transformieren.
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