Otoineppu, Ländliches Dorf im Bezirk Nakagawa, Japan.
Otoineppu ist ein Dorf in Hokkaido, das sich am nördlichen Ende des Nayoro-Beckens erstreckt und etwa 275 Quadratkilometer umfasst. Wälder bedecken vier Fünftel des Territoriums und prägen das Landschaftsbild mit dichtem Grün, das die Region durchgehend charakterisiert.
Das Dorf wurde ursprünglich Tokiwa genannt und erhielt 1963 seinen heutigen Namen Otoineppu, der sich auf die zentrale Bezeichnung der Ortschaft bezieht. Dieser Namenswechsel markierte eine administrative Neudefinition der kommunalen Grenzen.
Der Name Otoineppu stammt aus der Ainu-Sprache und bezieht sich auf das trübe Wasser an der Stelle, wo der Fluss Teshio mit einem Nebenfluss zusammenfließt. Diesen Namen sehen Besucher auf Schildern und verstehen dadurch die enge Verbindung des Ortes zum Wasser und zur indigenen Geschichte der Region.
Das Dorf hat zwei Schulen – eine Grundschule und eine Oberschule – die für die kleinen Gemeinschaften vor Ort zuständig sind. Besucher sollten beachten, dass diese ländliche Gegend stark von Wäldern geprägt ist und daher gutes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung notwendig sind.
Das Dorf hat eine besonders kleine Bevölkerung und ist eines der winzigsten auf der Insel Hokkaido. Die Temperaturen schwanken deutlich zwischen kalten Wintern mit etwa minus sechs Grad und warmeren Sommern um siebzehn Grad.
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