Ōmuta, Industrielle Hafenstadt in der Präfektur Fukuoka, Japan
Omuta ist eine Industriestadt am Ostufer des Ariake-Meeres im Norden von Kyushu. Der Hafen verfügt über moderne Anlagen für Gütertransport, und mehrere Chemiewerke prägen das Stadtbild entlang der Küste.
Die Kohleförderung begann hier 1721 und machte die Region zu einem wichtigen Industriezentrum. Die Miike-Mine blieb bis 1997 in Betrieb und prägte über Jahrhunderte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.
Das jährliche Hafenfest zeigt riesige Drachenfiguren aus Bambus und Papier, die durch die Straßen ziehen und Funken sprühen. Diese Tradition dient dazu, Unglück von der Stadt fernzuhalten, und endet mit dem absichtlichen Zerstören der Figuren, wobei die Zuschauer die spektakuläre Darbietung aus nächster Nähe verfolgen können.
Die Stadt ist über die Kagoshima-Hauptlinie und den Kyushu-Shinkansen gut erreichbar, mit direkten Verbindungen nach Fukuoka. Der Hafenbereich eignet sich für Spaziergänge, während das Stadtzentrum zu Fuß oder mit lokalen Bussen erkundet werden kann.
Nach der Schließung der Kohleminen sank das Land ab, sodass landwirtschaftliche Flächen unter Wasser verschwanden. Die Regierung musste eingreifen, um die betroffenen Gebiete neu zu gestalten und wirtschaftlich wiederzubeleben.
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