Tanohata, Ort in der Präfektur Iwate, Japan
Tanohata ist ein kleines Dorf an der Küste von Sanriku in der Iwate-Präfektur, das sich auf felsigen Klippen oberhalb des Pazifiks erstreckt. Das Dorf umfasst zwei Bahnhöfe, mehrere Aussichtspunkte wie Kitayamasaki Cape und Unosu Cliff, sowie kleine Häfen, in denen täglich Fischerboote auslaufen.
Das Gebiet war jahrhundertelang Teil der Mutsu-Provinz und wurde von lokalen Fürsten während der Edo-Zeit regiert, die kleine Burgen und Handelsstraßen errichteten. Ein verheerendes Tsunami im Jahr 869 zeigte schon damals die Kraft des Meeres, aber das größte Leid kam 2011, als ein starkes Erdbeben Wellen von über zehn Metern Höhe auslöste, die das Dorf massiv zerstörten.
Der Ort trägt seinen Namen von seiner Lage zwischen Bergen und Meer, was in der lokalen Sprache "Feld der Reisfelder" bedeutet. Die Bewohner bewahren ihre Verbindung zum Fischfang und zur Natur, indem sie alte Praktiken weitergeben und Geschichten über die Kraft des Meeres an die nächste Generation weiterzählen.
Sie können mit der Sanriku Railway von nahegelegenen Städten wie Miyako oder Kuji anreisen, oder mit dem Auto in etwa zwei Stunden von Morioka aus. Lokale Busse verbinden die Bahnhöfe mit Ausflugzielen wie Kitayamasaki Cape und anderen Aussichtspunkten entlang der Küste.
Die Gemeinde ist Heimat von Bären und Adlern, die neben Siedlungen leben und die Gegend von typischen japanischen Städten unterscheiden. Besucher können authentische Erfahrungen machen, wie das Mitfahren mit Fischern durch Tunnel in Klippen oder das Erlernen von Handwerkstechniken in lokalen Werkstätten.
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