Ginza, Geschäftsviertel in Chūō-ku, Tokio, Japan
Ginza ist ein Handelsviertel im Stadtbezirk Chūō in Tokio, das sich über mehrere Häuserblocks erstreckt und Kaufhäuser, Modehäuser und Restaurants vereint. Die breiten Straßen verlaufen in einem Raster mit Kreuzungen, an denen sich Geschäfte aller Preisklassen aneinanderreihen und Passanten zwischen gläsernen Fassaden flanieren.
Das Gebiet entstand ab 1612 als Standort einer staatlichen Silbermünzstätte, die dem Viertel seinen Namen gab. Nach dem Erdbeben von 1923 wurde es mit breiteren Straßen und mehrstöckigen Gebäuden aus Beton neu aufgebaut.
Das Viertel zeigt sich als Schauplatz für saisonale Beleuchtungen und Schaufenstergestaltungen, die besonders im Winter ganze Straßenzüge in Licht tauchen. Viele Geschäfte pflegen einen europäisch geprägten Stil mit Porzellan, Kristall und importierter Mode, der bis in die Nachkriegszeit zurückreicht.
Die Hauptstraße Chuo Dori wird an Wochenenden zur Fußgängerzone, sodass man sich ohne Verkehr zwischen den Gebäuden bewegen kann. Viele Geschäfte öffnen am späten Vormittag und schließen nach Einbruch der Dunkelheit, mit längeren Öffnungszeiten an Wochenenden.
Mehrere Geschäfte betreiben eigene Galerien in den oberen Stockwerken, wo Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst neben Verkaufsräumen zu sehen sind. Einige Gebäude verfügen über Dachgärten, die tagsüber kostenlos zugänglich sind und einen Blick über die umliegenden Dächer bieten.
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