Maison Hermès, Hauptgeschäft in Ginza, Japan.
Maison Hermès ist ein 15 Stockwerke hohes Geschäftsgebäude in Ginza mit einer markanten Glassteinsfassade. Die Fassade besteht aus tausenden individuell gestalteter Glaselemente, die das Tageslicht zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich brechen und reflektieren.
Das Gebäude wurde Ende der 1990er Jahre entworfen und markierte die Expansion einer französischen Luxusmarke nach Japan. Sein antikatastrophales Baukonzept wurde inspiriert von traditionellen japanischen Konstruktionstechniken, die für Stabilität in erdbebengefährdeten Regionen entwickelt wurden.
Das Gebäude spiegelt japanische Designprinzipien wider, die in seiner Glasfassade sichtbar werden und Licht auf subtile, fließende Weise lenken. Diese ästhetische Annäherung verbindet westliche Luxustraditionen mit östlicher Handwerkskunst.
Das Gebäude ist direkt mit einer U-Bahn-Station verbunden, die zwei Ebenen unter dem Erdgeschoss liegt. Der Zugang erfolgt über Rolltreppen, was die Erreichbarkeit vom Zentrum Tokios aus vereinfacht.
Jeder Glassstein der Fassade wurde einzeln entworfen, wobei die Größe durch die natürliche Oberflächenspannung von geschmolzenem Glas bestimmt wurde. Dieses handwerkliche Detail macht die Fassade zu einem versteckten Wunderwerk industrieller Präzision und natürlicher Materialwissenschaft.
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