Asuka-kyō, Archäologischer Komplex im Bezirk Takaichi, Japan
Asuka ist ein archäologisches Gelände im Takaichi-Bezirk in Japan, das sich über mehrere Kilometer durch ein ländliches Tal erstreckt. Zu den Überresten gehören Palastfundamente, zeremonielle Plattformen, Tempelruinen und bearbeitete Steinblöcke aus dem 6. und 7. Jahrhundert.
Zwischen 593 und 710 diente das Gebiet als kaiserliche Hauptstadt und Zentrum der politischen Macht während einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. In dieser Zeit wurden buddhistische Klöster errichtet und chinesische Verwaltungsstrukturen übernommen.
Der Name stammt aus der gleichnamigen Periode japanischer Geschichte und bezeichnet heute ein weitläufiges Gebiet mit Tempeln, Gräbern und Steinskulpturen. Besucher bewegen sich durch Reisfelder und kleine Dörfer, wo buddhistische Monumente neben landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen.
Die Stätten liegen verstreut im Tal und lassen sich am besten mit dem Fahrrad erreichen, das am Bahnhof gemietet werden kann. Ein Besuch erfordert mehrere Stunden, da die Entfernungen zwischen den einzelnen Ruinen beträchtlich sind.
Der Masuda No Iwafune ist ein riesiger Granitblock von über 11 Metern Länge mit präzisen rechteckigen Aussparungen, deren Zweck bis heute unklar bleibt. Einige Steinmonumente zeigen Bearbeitungsspuren, die auf den Einsatz fortgeschrittener Werkzeuge hindeuten.
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