Lake Furen, Küstenlagune in Nemuro, Japan
Der Furen-See erstreckt sich über die Küstengebiete von Nemuro und Betsukai und verbindet Salz- und Süßwasser an der Meeresküste. Das Gewässer liegt auf Meereshöhe und bildet eine Lagune mit natürlichen Zu- und Abflüssen.
Der See wurde 2005 als Ramsar-Gebiet anerkannt und erhielt damit internationalen Schutzstatus für seine Feuchtgebietsökosysteme. Diese Anerkennung war ein Wendepunkt für die Erhaltung der natürlichen Ressourcen der Region.
Der Name Furen stammt aus dem Ainu: „Fure-petsu“ (roter Fluss) bezeichnete den Furen-Fluss, dessen Wasser sich durch Moorabläufe rot färbte; der See selbst hieß nur „to“ (Moor). Auf der Nehrung Shunkunitai lebt der Ainu-Ortsname „Shunku-nitai“ (Fichtenwald) im einzigen natürlich wachsenden Ezo-Fichtenwald Japans fort, zusammen mit einer der größten Kolonien der Kartoffelrose im Land.
Die Zufahrt erfolgt über die Nationalstraßen 243 und 244 am Nord- und Westufer, die Straße 44 am Südufer und die Hokkaidō-Straße 475 am Ostufer; die Raststätte Swan 44 Nemuro liegt am Südostufer. Im Naturzentrum auf dem Shunkunitai-Sandwall sind Ranger der Wild Bird Society of Japan stationiert. Die Wasserfläche liegt auf Meereshöhe.
Der Sandwall Shunkuni-tai trägt Japans einzigen natürlich wachsenden Wald aus Glehn-Fichten, einer sonst auf Sachalin und den Kurilen verbreiteten Art. Der Name stammt aus dem Ainu: shunku-nitai bedeutet „Fichtenwald“. Auf denselben Dünen liegt eine der größten Kolonien der Kartoffelrose in Japan.
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