Zenkō-ji, Buddhistischer Tempel in Nagano, Japan
Zenkō-ji ist ein buddhistischer Tempel und nationales Kulturgut in der Stadt Nagano, der aus mehreren hölzernen Gebäuden, Steintoren und angelegten Gärten besteht. Die Haupthalle zeigt traditionelle japanische Tempelarchitektur mit geschwungenen Dächern, dicken Holzsäulen und verziertem Schnitzwerk, während kleinere Gebäude für Rituale und Verwaltung das Gelände säumen.
Das Heiligtum wurde im Jahr 642 gegründet, als buddhistische Missionare aus Korea die erste Buddha-Statue nach Japan brachten. Im 17. Jahrhundert errichteten die Tokugawa-Shogune die heutige Haupthalle, die nach mehreren Bränden im alten Stil wieder aufgebaut wurde.
Der Name Zenkō bedeutet gute Lichtquelle, und Pilger aus ganz Japan kommen hierher, um vor dem verborgenen Hauptbildnis zu beten, das niemand sehen darf. Die Tempelanlage zieht auch viele Gläubige an, die glauben, dass ein Besuch hier den Weg ins Paradies sichert, unabhängig von Geschlecht oder sozialem Stand.
Die Anlage öffnet täglich bei Sonnenaufgang und schließt bei Sonnenuntergang, wobei für den Eintritt in die inneren Bereiche eine Gebühr fällt. Besucher sollten vor dem Betreten der Hallen die Schuhe ausziehen und können sich an den Durchgängen und Treppen orientieren, die zu den Hauptgebäuden führen.
Unter der Haupthalle führt ein völlig dunkler Gang durch den Boden, in dem Pilger im Finstern eine Metallschlaufe suchen, die an der Wand hängt und das Tor zum Paradies symbolisiert. Wer die Schlaufe berührt, soll dadurch mit der verborgenen Buddha-Statue in Verbindung treten und einen besonderen Segen erhalten.
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