Ōmine Castle, Burgruine in der Präfektur Nagano, Japan.
Ōmine Castle ist eine Burgruine in einem Berggebiet der Präfektur Nagano und zeigt erhaltene Befestigungen, Erdarbeiten und Gräben aus der Originalstruktur. Die Überreste liegen auf einer Hanglage, die einst Verteidigungsvorteil bot.
Das Bauwerk wurde 1274 von der Familie Kudō gegründet und später von der Familie Nagano als Zentrum ihrer Macht kontrolliert. Während dieser Zeit diente es als strategischer Stützpunkt für die Regionen um Anno und Anki.
Die Burg zeigt den Yamashiro-Stil der japanischen Befestigungen, bei dem natürliche Geländeformen in die Verteidigungsanlage eingebunden wurden. Besucher können heute sehen, wie die Architekten die Hanglage nutzen, um Angreifer abzuwehren.
Die Stätte wurde 1982 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt und ermöglicht Besuchern, die Überreste zu erkunden. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da das Terrain uneben und teilweise steil ist.
Zwischen 1360 und 1362 widerstand die Burg einer der längsten Belagerungen der japanischen Mittelaltergeschichte durch Niki Yoshinaga. Diese jahrelange Auseinandersetzung zeigt die Widerstandsfähigkeit der Verteidigungsanlage.
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