Nagano, Hauptstadt in der Präfektur Nagano, Japan
Nagano ist eine Hauptstadt der Präfektur im zentralen Bergland Japans. Die Siedlung liegt in einem Becken umgeben von Gipfeln und erstreckt sich zwischen Tempelbezirken und modernen Wohnvierteln.
Der Ort wuchs ab dem 7. Jahrhundert um ein buddhistisches Heiligtum herum und entwickelte sich zu einem Pilgerzentrum. Während der Edo-Zeit führte eine wichtige Straße durch das Gebiet und brachte Reisende und Händler in die Region.
Der Grundriss der Altstadt entwickelt sich entlang der Straßen, die zum Zenko-ji-Tempel führen, wo Pilger traditionelle Läden und Gasthäuser besuchen. Einheimische bereiten Soba-Nudeln von Hand zu und verkaufen sie in kleinen Lokalen, die seit Generationen bestehen.
Besucher erreichen die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß vom Bahnhof aus oder nutzen Lokalbusse, die in die umliegenden Berggebiete fahren. Im Winter sind Schneestiefel und warme Kleidung unerlässlich, da die Temperaturen deutlich unter null Grad fallen.
Auf dem Hauptbahnhof steht ein öffentlicher Bereich mit heißen Quellen, in denen Reisende ihre Füße in natürlich erhitztem Wasser baden können. Direkt neben den Gleisen verkaufen Händler Yakimochi, kleine gegrillte Reiskuchen mit süßer roter Bohnenpaste.
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