Iwojima, Vulkaninsel in der Präfektur Tokio, Japan
Ioto ist eine kleine Vulkaninsel im Pazifischen Ozean, die zur Präfektur Tokio gehört und etwa 1200 Kilometer südlich der japanischen Hauptstadt liegt. Die Insel erhebt sich bis zu 161 Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine Länge von rund 8 Kilometern bei einer Breite von 4 Kilometern.
Das erste japanische Dorf entstand im späten 19. Jahrhundert, als Fischer und Schwefelsammler sich hier ansiedelten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Insel zum Schauplatz einer der blutigsten Schlachten im Pazifik, nach der sie bis 1968 unter amerikanischer Militärverwaltung blieb.
Die Insel gehört zur Gemeinde Ogasawara, obwohl sie rund 280 Kilometer südlich der nächstgelegenen bewohnten Insel liegt. Wegen seiner militärischen Bedeutung ist das Gebiet für Zivilisten gesperrt und kann nur mit Sondergenehmigung betreten werden.
Die gesamte Insel ist militärisches Sperrgebiet und darf nicht besucht werden. Wissenschaftler überwachen die vulkanische Aktivität aus der Ferne und verwenden Instrumente, die aus sicherer Entfernung arbeiten.
Der Boden hebt sich jedes Jahr um 15 bis 20 Zentimeter, was durch aufsteigendes Magma in tiefen Kammern verursacht wird. Diese andauernde Bewegung verändert die Küstenlinie und lässt neue Landformen entstehen, die man bei älteren Aufnahmen noch nicht sehen konnte.
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