Machida, Satellitenstadt im westlichen Tokio, Japan
Machida ist eine Stadt im westlichen Teil der Tokioter Metropolregion, eingebettet in die sanften Hügel der Tama-Region. Das Stadtgebiet verbindet Wohnviertel, kleinere Geschäftszentren und Hochschulcampus über eine Fläche, die sich bis an die Grenze zur Präfektur Kanagawa erstreckt.
Die Erhebung zur offiziellen Stadt erfolgte im Februar 1958 und wandelte damit eine dörfliche Siedlung in eine kommunale Verwaltungseinheit. Diese Umstrukturierung reflektierte das Wachstum der westlichen Vororte Tokios während der wirtschaftlichen Expansion der Nachkriegszeit.
In den Straßen rund um die Bahnhöfe findet sich ein Nebeneinander aus Buchhandlungen, Cafés und kleinen Geschäften, das von der Nähe zu mehreren Hochschulen geprägt wird. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die junge Menschen anzieht und das tägliche Leben im westlichen Teil der Metropolregion mitbestimmt.
Mehrere Bahnlinien und Busverbindungen erschließen das Stadtgebiet und binden es sowohl an das Zentrum Tokios als auch an benachbarte Regionen an. Besucher finden Orientierung am besten an den Hauptbahnhöfen, von denen aus sich die verschiedenen Viertel zu Fuß oder mit lokalen Bussen erreichen lassen.
Trotz der Zugehörigkeit zu Tokio sind die Verbindungen zu Kanagawa durch den direkten Bahnverkehr oft schneller und unkomplizierter als zu manchen östlich gelegenen Bezirken der Hauptstadt. Dadurch wirkt die Stadt manchmal eher wie eine Brücke zwischen zwei Verwaltungsregionen als Teil einer einzigen Metropole.
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