Yame, Teeproduktionszentrum in der Präfektur Fukuoka, Japan
Yame ist eine Stadt im südlichen Teil der Präfektur Fukuoka, die sich über hügelige Landschaften und Täler mit Teeplantagen erstreckt und im Osten und Süden an Bergketten grenzt. Die Siedlung besteht aus mehreren kleineren Ortschaften, die durch Flüsse und Reisfelder miteinander verbunden sind und sich um Verarbeitungsbetriebe für Tee gruppieren.
Die Region war im 6. Jahrhundert Schauplatz der Iwai-Rebellion, als ein lokaler Anführer gegen die zentrale Autorität aufstand, wovon heute ein großer Grabhügel im Norden zeugt. Im Jahr 2010 vereinigten sich mehrere kleinere Gemeinden zur heutigen Stadt, wodurch sich das Verwaltungsgebiet erheblich vergrößerte.
Der Ort trägt seinen Namen nach dem alten Bezirk Yame-gun, der bereits in historischen Aufzeichnungen erwähnt wird und heute noch die Umgebung prägt. Lokale Teehändler pflegen enge Beziehungen zu einzelnen Bauernfamilien, die über Generationen hinweg die gleichen Hänge bewirtschaften und ihre Blätter nach überlieferten Methoden rollen und dämpfen.
Die Gegend eignet sich am besten für einen Besuch während der Teeernte im Frühjahr, wenn die Felder frisches Grün zeigen und viele Verarbeitungsbetriebe in Betrieb sind. Wer die ländlichen Hänge erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da einige Wege steil und unbefestigt sein können.
Der alte Grabhügel im Norden gehört zu den größten seiner Art in der Region und hat die Form eines Schlüssellochs, wenn man ihn von oben betrachtet. Diese ungewöhnliche Bauweise war im 6. Jahrhundert ein Zeichen für den hohen Rang der dort bestatteten Person.
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