Izunokuni, Thermalstadt auf der Izu-Halbinsel, Japan
Izunokuni ist eine Stadt in der Präfektur Shizuoka, die über eine Fläche mit Thermalquellen, landwirtschaftlichen Flächen und klaren Ausblicken auf den Mount Fuji verteilt liegt. Die Landschaft reicht von flacheren Tälern bis zu bewaldeten Hängen im Norden der Izu-Halbinsel.
Die Nirayama-Schmelzöfen, die 1857 während der Isolationszeit Japans errichtet wurden, dienten zur Herstellung von Kanonen für die Küstenverteidigung. Sie gehören heute zum UNESCO-Welterbe und zeugen von frühen Industrieanlagen im Land.
Der Ort besitzt eine der letzten beiden Geisha-Schulen Japans, in denen Künstlerinnen traditionelle Aufführungen darbieten und neue Schülerinnen ausbilden. Diese Praxis setzt Traditionen fort, die anderswo fast verschwunden sind.
Die Izuhakone-Bahn verbindet die Stadt mit dem Bahnhof Mishima, von wo aus man die Region erreicht. Fahrräder lassen sich mieten, um die Gegend in eigenem Tempo zu erkunden.
Landwirte bauen Erdbeeren und Tomaten in Feldern an, die von natürlichem Quellwasser bewässert werden, das aus der Gegend des Mount Fuji fließt. Dieses Wasser soll den Früchten einen besonders frischen Geschmack verleihen.
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