Kitaema Cave Tombs, Höhlengrabkomplex in Izunokuni, Japan.
Die Kitaema-Hohlengraber sind ein Grabkomplexes mit uber vierzig Kammern, die in den Tuffstein eines Hugels gehauen wurden. Die Anlagen teilen sich in zwei Gruppen auf: Daishiyama im Westen und Daihoku im Osten.
Der Grabkomplex entstand zwischen der späten Kofun-Periode und der frühen Nara-Periode. Diese Zeit markiert einen Wandel in den japanischen Bestattungsbräuchen, als sich die Praktiken von Bestattigungen hin zu Verbrennungen verschoben.
Die Grabkammern zeigen Steinsärge und architektonische Merkmale, die die Bestattungsbräuche und soziale Ordnung der japanischen Elite widerspiegeln. Diese Bauweise gibt Einblick in die Hierarchie und religiösen Vorstellungen einer vergangenen Zeit.
Der Ort ist leicht zu erreichen, indem man etwa funfzehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof Izu-Nagaoka geht, der auf der Izu-Hakone-Bahnlinie liegt. Der Weg ist deutlich markiert und die Wanderung ist auf einem etablierten Pfad machbar.
Eine der Steinkammern tragt die Inschrift Wakato-nari und erstreckt sich uber funf Meter in den Hugel hinein. Dies ist das grosste Grab des gesamten Komplexes und zeigt die Bedeutung, die dieser Person beigemessen wurde.
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