Nagahama Castle, Burgruine aus der Sengoku-Zeit in Numazu, Japan
Nagahama Castle ist eine Burgruine aus der Sengoku-Zeit auf einem Hügel mit Blick auf die Suruga-Bucht in Numazu, Japan. Steinmauern und übereinanderliegende Verteidigungsplattformen sind noch heute erhalten.
Das Klankastell der späten Hojo wurde in den 1570er Jahren als militärischer Stützpunkt in den Auseinandersetzungen mit dem Takeda-Klan errichtet. Diese Zeit war von häufigen Konflikten zwischen regionalen Mächten geprägt, die viele solcher Befestigungen hinterlassen haben.
Das Wegenetz der Anlage folgt dem klassischen japanischen Prinzip, Angreifer durch mehrfache Tore zu verlangsamen, bevor sie das Innere erreichen. Wer den Hang hinaufgeht, kann diese gewundenen Abschnitte noch heute mit eigenen Augen nachvollziehen.
Die Wege sind steil und der Boden stellenweise uneben, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist. Ein Besuch bei Tageslicht erleichtert die Orientierung und macht den Aufstieg zum Gipfel sicherer.
Der Hügel bot nicht nur Schutz zu Land, sondern diente auch als Beobachtungsposten für den Ankerplatz Uchiura und die Meeresrouten der Bucht. Diese doppelte Funktion als Land- und Seefestung war in der Region eher selten.
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