Hie-jinja, Izu, 静岡県伊豆市の神社
Hie-jinja ist ein kleiner Shinto-Schrein in Izu mit wenigen Gebäuden und einfacher Architektur. Das Gelände wird von alten, hohen Zedern geprägt, unter denen sich zwei besonders alte Bäume mit verflochtenen Wurzeln befinden und in der Nähe des Eingangs ein aus Stein gehauenes Wasserbecken zur rituellen Reinigung steht.
Der Schrein wurde im Jahr 807 von Kukai, auch als Kobo Daishi bekannt, gegründet und zur gleichen Zeit wie der nahegelegene Shuzen-ji-Tempel errichtet. Kukai war ein einflussreicher Mönch, der zahlreiche heilige Stätten in Japan schuf und diesen Schrein als Teil eines größeren Netzwerks namens San-no So Honsha etablierte.
Der Schrein ist den Kodakara-no-Sugi-Zedern geweiht, zwei uralte Bäume, die miteinander verwurzelt sind und als Symbole für Kinderreichtum und familiären Segen gelten. Besucher gehen zwischen ihnen hindurch und beten um Gesundheit und Glück ihrer Kinder, eine lokale Tradition, die seit Jahrhunderten gepflegt wird.
Der Schrein ist leicht zugänglich und vom nahegelegenen Shuzen-ji-Tempel aus erreichbar, wobei die Treppen zum Hauptgebäude durch die alten Zedern führen. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und verstehen, dass dies ein aktiver Gebetsort ist, an dem stille Verehrung erwartet wird.
Die zwei Kodakara-no-Sugi-Zedern haben Wurzeln, die sich unterirdisch verflechten, was ihnen einen symbolischen Zweck als Paar verleiht. Diese natürliche Besonderheit, gepaart mit lokalen Überzeugungen über Kinderreichtum, macht sie zu einer der bemerkenswertesten botanischen und spirituellen Merkmale des Ortes.
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