Numazu Imperial Villa, Kaiserliche Gedenkstättenvilla in Numazu, Japan.
Die Numazu-Kaiserliche Villa ist eine Holzresidenz mit zwei erhaltenen Annexen, die in Gärten liegen und auf die Suruga-Bucht blicken. Die Anlage bietet von nördlichen Bereichen aus Ausblicke auf den Fuji.
Kaiser Meiji ließ diese Sommerresidenz 1893 erbauen, damit der spätere Kaiser Taisho sich von Gesundheitsproblemen erholen konnte. Das Gebäude wurde als Zufluchtsort für die kaiserliche Familie während der heißen Monate genutzt.
Die Westannexe zeigt Möbel aus der Meiji-Zeit, kaiserliche Esstische und traditionelle Architekturelemente, die den Lebensstil der japanischen Kaiserfamilie darstellen. Sie können hier sehen, wie die kaiserliche Familie damals wohnte und aß.
Der Denkmalpark ist täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr zugänglich und kann in rund anderthalb bis zwei Stunden besucht werden. Gutes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wege durch die Gärten uneben sind und einzelne Treppen hinauf und hinunter führen.
Im Inneren befindet sich ein grüner Billiardtisch und ein dreirädriges Fahrrad, das Kaiser Showa während seiner Besuche als Kind benutzte. Diese persönlichen Gegenstände geben Einblick in die alltäglichen Aktivitäten der kaiserlichen Kinder.
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