Izu Kokubun-ji, Provinzieller buddhistischer Tempel in Mishima, Japan
Izu Kokubun-ji ist ein Provinztempel in Mishima mit mehreren gut erhaltenen Gebäuden, die traditionelle japanische Bauweisen aus der religiösen Architektur zeigen. Die Ruinen an diesem Ort zeigen noch heute die Grundmauern und Fundamentsteine, die den ursprünglichen Aufbau der Anlage verdeutlichen.
Der Tempel wurde 741 von Kaiser Shomu während der Nara-Periode gegründet als wichtiges religiöses Zentrum der Region. Nach seiner Gründung erlebte er mehrere Umbauperioden aufgrund von Kriegen und Naturkatastrophen, was seinen Aufbau im Laufe der Jahrhunderte veränderte.
Der Tempel wechselte zwischen verschiedenen buddhistischen Sekten, beginnend als Provinztempel, dann zur Shingon-Sekte konvertierend und schließlich zur Nichiren-Tradition.
Der Ort liegt etwa einen Kilometer südlich des Bahnhofs Mishima an der JR-Strecke und ist leicht zu erreichen. Das Mishima City Museum zeigt archäologische Funde vom Tempel, einschließlich alter Dachziegel mit Lotus-Motiven aus der Antike.
Archäologische Grabungen zeigen, dass die ursprüngliche Anlage eine siebenstöckige Pagode mit etwa 60 Metern Höhe besaß, gestützt durch massive Fundamentsteine. Diese beeindruckende Pagode war ein wichtiges Wahrzeichen der Provinz in der Antike und ihre Überreste geben Einblick in die frühe japanische Baukunst.
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