Mishima, Verkehrsknotenpunkt in der östlichen Präfektur Shizuoka, Japan
Mishima ist eine Stadt im östlichen Teil der Präfektur Shizuoka am nördlichen Ende der Izu-Halbinsel, mit dem Berg Fuji im Hintergrund nach Norden. Straßen mit niedrigen Gebäuden führen vom Bahnhof zum Stadtzentrum, wo Wohnviertel neben Parks und älteren Schreinen liegen.
Die Siedlung entstand während der Nara-Zeit um einen Schrein herum und diente später als Raststation entlang der Tokaido-Straße, die Edo mit Kyoto verband. Nach Eröffnung der Shinkansen-Linie in den sechziger Jahren entwickelte sich der Ort zu einem Verkehrsknotenpunkt für Reisende auf dem Weg zur Izu-Halbinsel.
Der Name der Stadt bezieht sich auf die drei großen Inseln vor der Izu-Küste, die von hier aus gut sichtbar sind. Entlang der Fußgängerzone stehen Geschäfte und kleine Restaurants, in denen Familien am Wochenende einkaufen gehen und sich zum Mittagessen treffen.
Der Shinkansen-Bahnhof verbindet den Ort in etwa einer Stunde mit Tokio, und die Züge fahren den ganzen Tag regelmäßig. Wer die Halbinsel erkunden möchte, kann von hier aus Regionalbahnen in Richtung Süden nehmen.
Ein Fluss, der von Quellwasser aus dem Fuji gespeist wird, fließt durch die Stadt und beherbergt kleine Fische und Wasserpflanzen, die in den klaren Strömen gut sichtbar sind. Anwohner nutzen die Uferwege zum Spazierengehen und Joggen, und im Sommer sieht man oft Kinder, die am Wasser spielen.
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