Ryūtaku-ji, Buddhistischer Tempel in Mishima, Japan.
Ryūtaku-ji ist ein Zen-Tempel in Mishima mit traditionellen japanischen Strukturen, darunter Steinportale, Meditationsräume und sorgfältig gepflegte Gartenanlagen auf seinem Gelände. Der Komplex umfasst mehrere Gebäude, die um zentrale Höfe angeordnet sind und verschiedene Funktionen wie Unterricht, Wohnen und Anbetung bedienen.
Der Tempel wurde 1761 von dem Zen-Meister Hakuin Ekaku gegründet und war ein wichtiges Zentrum für die Zenausbildung über Jahrhunderte hinweg. Im frühen Meiji-Zeitalter wurde er umgebaut und später durch die Bemühungen von Gempō Yamamoto wiederbelebt, was seine Kontinuität als aktive Praktikumsstätte sicherte.
Der Tempel unterhält eine offene Praxis für Besucher, die an Zen-Meditation interessiert sind. Die einfache und konzentrierte Atmosphäre ermöglicht es Besuchern, traditionelle buddhistische Praktiken unmittelbar zu erleben.
Besucher sollten sich auf traditionelle Etikette einstellen und ruhige Kleidung tragen, wenn sie den Tempel betreten. Es ist hilfreich, früh am Tag zu kommen, um die morgendliche Stille und die täglichen Praktiken der Mönche zu erleben.
Soen Nakagawa, ein ehemaliger Abt des Tempels, trug den Titel 'moderner Basho' und spielte eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung des Zen-Buddhismus außerhalb Japans. Seine Verbindung zum Tempel bleibt lebendig, da ein Teil seiner Asche hier aufbewahrt wird, während ein anderer Teil in New York ruht.
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