Ayutsubo Falls, Wasserfall in Numazu, Japan
Der Ayutsubo-Wasserfall ist ein Wasserfall entlang des Flusses Kise in der Region Numazu und erstreckt sich über etwa 90 Meter in der Breite mit einem Höhenunterschied von etwa 10 Metern. Er bildet eine natürliche Grenze zwischen der Stadt Numazu und der Stadt Nagaizumi.
Der Wasserfall entstand vor etwa 10.000 Jahren durch Lavaströme des Berges Fuji, die ein Tal zwischen dem Berg Ashitaka und dem Berg Hakone durchschlugen. Diese geologische Aktivität formte die Landschaft, auf die Besucher heute schauen.
Der Wasserfall wurde durch Akira Kurosawas Film "Die sieben Samurai" von 1954 bekannt, in dem Schauspieler Toshiro Mifune Szenen beim Fischen drehte. Diese filmische Verbindung hat den Ort über Generationen hinweg in der Erinnerung der Menschen bewahrt.
Man erreicht den Wasserfall mit einem kurzen Fußweg von etwa 10 Minuten von der Station Shimotogari an der Gotemba-Linie. Ein öffentlicher Parkplatz in Nagaizumi Town steht für Besucher zur Verfügung.
Der Wasserfall zeigt deutlich verschiedene Schichten von dünnen Lavaplatten und enthält Spuren von Bäumen, die in antiken Lavaströmen eingefangen wurden. Diese geologischen Details erzählen die Geschichte der vulkanischen Aktivität, die diesen Ort vor Tausenden von Jahren prägte.
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