Numazu, Sonderstadt in der Präfektur Shizuoka, Japan
Numazu liegt am nordwestlichen Rand der Izu-Halbinsel und breitet sich zwischen der Suruga-Bucht und dem Vulkan aus. Die Stadt besteht aus einem zentralen Geschäftsviertel nahe dem Hafen und weitläufigen Wohngebieten, die sich bis zu den bewaldeten Hügeln erstrecken.
Die Stadt diente während der Edo-Zeit als Hauptstadt der Provinz Suruga und wurde zu einer wichtigen Station entlang der Tokaido-Straße. Nach dem Erdbeben von 1923 erhielt sie den Status einer Sonderstadt und wuchs als Hafen- und Industriezentrum.
Der Name leitet sich aus dem japanischen Begriff für "Sumpfland" ab und erinnert an die frühere Landschaft vor der Besiedlung. Heute nutzen Einheimische die Uferpromenade für morgendliche Spaziergänge und besuchen kleine Tempel zwischen den Wohnvierteln.
Der Bahnhof im Zentrum verbindet direkt mit Tokio und dient als Umsteigepunkt für Ausflüge zur Halbinsel. Busse fahren vom Bahnhofsvorplatz in Richtung der Küstendörfer und der Bergregion.
Die Stadt beherbergt mehrere Aquakulturanlagen, in denen Besucher verschiedene Arten von Meereslebewesen aus der Bucht beobachten können. Einige kleinere Parks an den Ufern bieten Aussichtspunkte, von denen aus man die Silhouette des Berges am Horizont sieht.
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